Tourenwagen-Weltmeisterschaft: Citroën beim Saisonfinale in Macao (13.-16. November 2014)

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Di, 11/11/2014 - 12:55
• Das zwölfte und letzte Rennwochenende der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2014 findet auf dem legendären Stadtkurs von Macao statt.

• Citroën konnte sich bereits vorzeitig den Titel in der Herstellerwertung sichern und erzielte in der Fahrerwertung mit den Plätzen eins bis drei für José María López, Yvan Muller und Sébastien Loeb einen Dreifachtriumph.*

• In Macao werden vier Citroën C-Elysée WTCC an den Start gehen – der vierte Citroën wird von Ma Qing Hua gesteuert.


Nach dem Rennwochenende in Japan kehrt die Tourenwagen-Weltmeisterschaft für das Saisonfinale nach China zurück. Seit 1954 hat sich der Grand Prix von Macao als unverzichtbare Veranstaltung im Motorsport etabliert. Neben der Formel 3, die Talente wie Ayrton Senna und Michael Schumacher hervorgebracht hat, macht auch die Tourenwagen-Weltmeisterschaft seit 2005 in Macao Station.

Ein Kurs der Superlative

Zwischen 2008 und 2013 hat Yvan Muller sechs Rennen in Macao gewonnen. Im vergangenen Jahr konnte er sogar beide Rennen gewinnen. „Auf diesem Kurs hatte ich viele gute Erlebnisse, ich habe hier aber auch große Enttäuschungen erlebt wie beispielsweise 2007, als ich den Weltmeistertitel durch einen Ausfall in der letzten Runde noch verloren habe“, erinnert sich der vierfache Weltmeister.

„Es gibt keine Strecke, die sich mit dem Kurs in Macao vergleichen lässt. Innerhalb von nur wenigen Kilometern fahren wir sowohl durch die schnellste Kurve als auch durch die langsamste Haarnadelkurve der Saison. Die Spitzengeschwindigkeit wird wahrscheinlich auch so hoch sein wie noch nie in dieser Saison“, fährt Yvan Muller fort. „Hinter dem Lenkrad erfordert der Kurs noch mehr Einsatz als auf den anderen Strecken. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtkursen ist das Überholen in Macao durchaus möglich. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Mandarin Oriental-Kurve: Man muss sie so schnell wie möglich fahren, um vor der Bremsphase am Hotel Lisboa vom Windschatten zu profitieren. Der Kurs ist eng, und wir dürfen keine Fehler machen. Macao gehört auch zu den gefährlichsten Rennstrecken.“

Neben seiner Faszination und seinem Respekt für den 6,120 Kilometer langen Guia Circuit schätzt Yvan Muller auch die Atmosphäre in der Stadt: „Macao ist die asiatische Hauptstadt des Glücksspiels, daneben erscheint Las Vegas winzig. Bei Nacht erleuchten tausende Lichter die Stadt – dies verstärkt den Eindruck, dass hier alles immens ist. Bei diesen Bedingungen zu fahren, ist immer ein einzigartiges Erlebnis.“

* Vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch die FIA.

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